Tierisch gute Fotos

Wer kennt sie nicht, die verwackelten Schnappschüsse von unseren geliebten Vierbeinern, die fröhlichen Herzens in alle Richtungen schauen, nur eben nicht in die Kamera! Oder das minutenlange Herumgetrage und Hingesetze unserer Haustiere an Orte mit gutem Licht und wenigen  Fluchtwegen, nur um ein Foto von ihrem Hinterteil zu bekommen, da sie die ausgewählte Shooting-Location sofort wieder verlassen und ihrem eigenen Willen folgen! Um euch die Mühen mit Katz&Co. für ein tolles Tierfoto zu ersparen, haben wir uns für euch in der Mensch- und Tierwelt umgehört und so manch wertvollen Tipp erfahren!

So innig kann Tierliebe sein!

Da die meisten Tierfotos zu Hause mit der Smartphone-Kamera gemacht werden und nur selten mit einer echten Spiegelreflexkamera, legen wir den Fokus in unserem Artikel auf einfache Regeln zur Bildgestaltung für Handyfotos. Solltet ihr aber doch auf eine Spiegelreflexkamera für eure Tierfotos zurückgreifen, empfehlen wir bei Fotos, die ihr zu Hause knipst, eine Brennweite zwischen 80 mm und 200 mm, und bei Fotos, die ihr im Zoo oder auf freier Wildbahn schießt, eine Brennweite zwischen 300-400 mm. So ist auch wirklich alles optimal scharf und naturgetreu!

1. Lichtspiele

Eine der Grundregeln in der Fotografie lautet, bei natürlichem Licht zu fotografieren. Diese kommt auch bei der Tierfotografie zur Anwendung. Denn je besser und natürlicher die Lichtverhältnisse, desto schöner werden eure Fotos. Besonders leicht diffuses Licht bringt alle Details gut zur Geltung. Achtet auch darauf, dass ihr mit dem Licht, also mit der Sonne im Rücken, euer Haustier fotografiert, nur der eigene Schatten sollte nicht im Bild zu sehen sein. Falls die Lichtverhältnisse mal nicht so passend sein sollten und ihr einen Blitz einsetzen müsst, dann versucht so zu fotografieren, dass ihr die Decke anblitzt. Diese reflektiert das Licht und wirft einen weichen Schatten.

2. Der richtige Moment oder doch eine Frage der Geduld?

Unsere Vierbeiner müssen oft ganz schön geduldig sein!

Unsere Vierbeiner müssen oft ganz schön geduldig sein!

Fotomodellen lässt sich wunderbar erklären, wie sie sich zu bewegen haben oder posieren sollen. Doch jeder, der einmal versucht hat, seine Katze gegen ihren Willen irgendwo hinzusetzen, wird schnell bemerkt haben, dass dies nicht unbedingt so funktioniert, wie man das gerne hätte. Tierfotografen brauchen daher auch Unmengen an Gedult und den richtigen Riecher für perfekte Schnappschüsse. Die goldene Regel für aussagekräftige Tierfotos lautet: “Lass dich auf dein Modell ein!” Je mehr Einfühlungsvermögen ihr an den Tag legt und je besser ihr eure Haustiere kennt, desto schöner werden eure Fotos!
Tipp: Nutzt Leckerlis und Spielzeuge als Bestechnung, wenn eure Haustiere sich gegen Fotos streuben. Das hilft (fast) immer!

3. Detailansicht für echte Emotionen

Red border collie dog and horse together at sunset in summer

Abendlicht zaubert eine ganz besondere Harmonie ins Bild!

Nachdem dirigirtes Posing bei Tieren nicht so richtig funktioniert, haben wir uns Tricks für mögliche Bildgestaltungsvarianten überlegt! So wird jeder Schnappschuss zum tierisch guten Eyecatcher!
In erster Linie solltet ihr euch mit dem Tier auf Augenhöhe befinden oder sogar noch etwas tiefer gehen – dies empfiehlt sich vor allem für Portraitaufnahmen eurer Vierbeiner. Achtet vor allem darauf, dass in den Augen eurer Schmusetiger Lichtreflexe zu sehen sind, denn ohne diese wirken Tieraugen “starr” und erzielen nicht den gewollten Effekt.

Zeigt Mut zum Detail, denn Ausschnitte wirken oft stärker auf den Betrachter als Vollbildaufnahmen! Haltet beispielsweise eine Bewegung und Mimik eures Haustieres fest, wobei es auch hier wieder heißt – Geduld, Geduld, Geduld! Bei Schnappschüssen versucht euer Haustier nicht in die Bildmitte zu nehmen, sondern beachtet den Goldenen Schnitt. Eine weitere Variante wäre, euer Hauptmotiv formatfüllend ins Bild zu nehmen.

4. Tierisch gute Tipps

Wir haben uns für euch ins Tierreich begeben und bei unseren vierbeinigen Freunden nachgefragt, was sie von Tierfotos halten und welche Tipps sie euch empfehlen!

 

                        

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Monique

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