Reise-Fototipp: Osterinseln (Chile)

Die faszinierende und unvergleichliche Landschaft enormer Steinfiguren, die als Monai bekannt sind. Warum eigentlich Isla de Pascua, Osterinsel?

osterinsel-Rano-Raruku-Moai

Rano Raruku Moai;
Moais in Rapa Nui National Park on the slopes of Rano Raruku volcano on Easter Island, Chile.

Aus der Historie: Als der holländische Admiral Jakob van Roggeveen 1722 auf die Insel stieß, war für ihn, den Christen, gerade Ostersonntag. Der dreieckige, 166 km² große Vulkanbrocken im Pazifik heißt in der Sprache der Ureinwohner Rapa Nui. Legenden sprechen auch von Te Pito o te Henua, dem »Nabel der Welt«. Die Geschichte seiner Besiedlung und Kultur stellt die Wissenschaft immer wieder vor neue Fragen. Heute gilt als sicher, dass um 350 n. Chr. die ersten polynesischen Seefahrer mit ihren Auslegerbooten hier landeten. In ihrer Jahrhunderte dauernden Isolation entwickelten die Rapa Nui eine einzigartige Kultur. Deren eindrucksvollste Ausprägung, die Moai (bis zu 21 m hohe, tonnenschwere Standbilder), sind Porträts von Stammeshäuptlingen. Sie wurden auf Ahu genannten steinernen Begräbnisstätten errichtet. Auf dem Kopf saß der runde Pukao aus rötlichem Lavastein. Die Augen blickten starr ins Landesinnere. So beschützten die Ahnen ihre Nachfahren. Mehr unter www.tripwolf.com

Ein Reisetipp von Erlebe-Argentinien.de

reise-chile-osterinseln.jpgErleben Sie die Osterinsel, einen Ort, den man nicht so leicht erreichen kann. Von der chilenischen Küste aus fliegen Sie fünf Stunden zu dieser wegen ihrer riesigen Moai Statuen bekannten Insel. Die Osterinsel ist auch einer der wenigen Orte Chiles, an denen sie umgeben von Sonne, Meer und Strand unter einer Palme liegen können. Die Reisedetails findet ihr unter www.erlebe-argentinien.de

 Unsere Fototipps – was man auf den Osterinseln nicht verpassen sollte.

1. Ko te Riku
Ko te Riku ist die einzige Statue mit Augen. Die Schalen für die lose eingelegten Augen wurden erst ausgeschlagen, als die Statuen standen. Das Augenweis besteht aus Korallenmaterial, die Pupillen aus rotem Tuff oder Obsidian. Die Statuen wurden auch “Aringa ora” genannt, was “lebendes Gesicht” bedeutet. Heute werden die Statuen “Moai” genannt. Ko te Riku steht ca. 20 km vom Steinbruch entfernt, wird auf 20 Tonnen geschätzt und ist 4,75 Meter gross. Die Statue gehört zum Sektor Tahai und wurde im Jahre 1968 wieder aufgerichtet.

2.Ahu Tongariki
Grösstes Monument auf der Osterinsel mit 15 Statuen, die grösste 8,90 Meter hoch und 88 Tonnen schwer, mitte der 90er Jahre rekonstruiert, nachdem ein Tsunami 1960 den Ahu zerstörte.

3. Ahu Akivi
eines der wenigen Monumente im innern der Osterinsel, sie sollen an die 7 polynesischen Entdecker erinnern. Wurde 1960 restauriert.

4.Kratersee
mit 800 Meter Durchmesser ist der Kratersee des “Rano kau” der Grösste auf der Osterinsel. Die Oberfäche ist teilweise mit Totorabinsen bedeckt. Die tiefste Stelle misst ca. 80 Meter. Am Kraterabhang wachsen Wein, Kaffee, Orangen, Farne etc.

5.Rano kau
Kraterrand mit Kratersee

6.Gesichter
Die Statue in der Mitte wurde von Thor Heyerdahl 1987 ausgegraben, sie misst 12,40 und ist die längste die von den damaligen Bildhauern bewegt wurde.

7.Statuen im Steinbruch
Statuen wurden in Gruben abgesenkt um sie auf der Rückseite bearbeiten zu können.

8.Hauptstrasse im Dorf Hanga roa
gemütlich Strassenszene, Pferde sind immer noch Verkehrsmittel, Taxi sind “öffentliche” Verkehrsmittel.

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Monique

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