Ostern-Traditionen oder ‘Wie der Osterhase zu den Eiern kam’

Wir stellen Bräuche rund um Ostern vor Eier färben, verstecken und suchen – die Karwoche ist traditionell von Bräuchen rund um Osterei und Osterhase bestimmt. In Österreich und im deutschprachigen Raum hat Ostern neben seinem christlich-religiösen Hintergrund vor allem als Familienfest Bedeutung und ist gerade bei Kindern sehr beliebt. CEWE stellt die bekanntesten deutschen Bräuche vor und gibt Anregungen für ein gelungenes Fest und kreative Oster-Dekorationen.

ostern-headerIst Ostern immer am gleichen Tag?

Viele Traditionen und Rituale ranken sich um das Osterfest. Sie variieren von Land zu Land und von Region zu Region. Doch eines steht fest: Ostern gehört zu den sogenannten beweglichen Festen – im Gegensatz zu Weihnachten, das immer am gleichen Tag stattfindet. Der Ostersonntag ist stets der Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Dieses Jahr ist Ostersonntag am 20. April.

Bringt der Osterhase wirklich die Eier?

Ein besonderer Grund für die Vorfreude der Kleinen ist der Osterhase, der am Morgen des Ostersonntags seine (Schokoladen-)Eier versteckt. Das war nicht immer so: Bis ins 20. Jahrhundert hatte der Hase als Überbringer des Ostereis noch Konkurrenz von Osterfuchs, Storch, Henne oder Hahn. Doch der Hase, der als eines der fruchtbarsten Tiere gilt, hat sich durchgesetzt. Er gilt seit rund 100 Jahren als eierlegendes Symboltier – nicht zuletzt, weil ihn die Süßwarenhersteller bald als Vorlage für leckere Schokohasen erkannten.

Was war zuerst da: Ostern oder das Ei?

Ob bemalt, verziert, ausgeblasen, aus Schokolade oder gekocht – das Osterei ist zum Sinnbild für Ostern geworden. Es symbolisiert wie der Hase Fruchtbarkeit und steht im Christentum für die Auferstehung und das neue Leben. Die Tradition des Bemalens oder Färbens der Eier hat ihren Ursprung in mittelalterlichen Fastenregeln: Während der Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag war der Verzehr von Fleisch, Milch und Eiern untersagt. Um die Eier haltbar zu machen, wurden sie gekocht und gefärbt, damit man sie von den frischen Eiern unterscheiden und nach Ende der Fastenzeit essen konnte.

Mit Essen spielt man nicht – mit Ostereiern schon  🙂

Besonders in ländlichen Regionen gehören Spiele rund ums Osterei zum Fest dazu. Besonders beliebt ist das Eierschlagen, auch Eierpicken oder Eierditschen genannt. Zwei Spieler schlagen rohe Eier aneinander. Wessen Ei unzerstört bleibt, hat gewonnen. Ein anderer Brauch besagt, dass das Werfen eines Eis über das eigene Haus Glück bringt – wenn jemand es auf der anderen Seite heil auffängt! Auch beim Eierrollen geht es darum, das Ei möglichst unversehrt zu lassen. Sieger ist, wessen Ei als erstes beim Herunterrollen von einem Berg unten ankommt und dabei nicht kaputt geht.

Das Runde kommt ins Eckige – Ostereier im CEWE FOTOBUCH

Wenn die Familie zum Fest zusammenkommt, die Kinder die Ostereier suchen und die eigenen vier Wände österlich dekoriert sind, bieten sich viele Gelegenheiten für abwechslungsreiche Fotoaufnahmen. Eine Möglichkeit, die Erinnerungen zu bewahren, ist die chronologische Aufbereitung der gesamten Osterzeit in einem CEWE FOTOBUCH: Vom Verzieren der Eier (z.B. Makroaufnahmen der bunten Details) über die Freude beim Eierfinden (z.B. mit der automatischen „Portrait“-Einstellung, die viele Kameras haben) bis hin zum festlich gedeckten Tisch, wenn alle Platz genommen haben (neben klassischen Gruppenaufnahmen, bei denen alle in die Kamera schauen, können auch überraschende Momentaufnahmen die gute Stimmung einfangen).

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Monique

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